13.08.2007Mini Clubman
Sie mögen das ja, bei Mini, das Zitieren der Vergangenheit. Auch für das dritte Modell der Mini-Reihe wurde tief in der Mottenkiste gegraben, und deshalb soll der Clubman, der auf der IAA in Frankfurt (14. bis 25. September) seine Premiere feiert, nun partout an die einstigen Mini-Kombis erinnern.
Wir sehen allerdings so gut wie keine Gemeinsamkeiten ausser der zweigeteilten Hecktür, die allerdings nicht über die einst so wunderbare Holzumrahmung und die offen liegenden Scharniere verfügt, sondern jetzt aerodynamisch optimiert mit den C-Säulen verschmilzt.
Darf man sich dann auch fragen: Warum gerade Clubman? Im September 1960 war der erste Mini-Kombi als Austin Seven 850 Countryman sowie als Morris Mini Traveller Estate vorgestellt worden, erst ab 1970, als die Nomenklatur vereinheitlicht wurde, gab es dann den verständlicheren Mini Clubman.
Doch wir wollen nicht pingelig sein. Der «neue» Clubman gehört zur raren Spezies der Kleinwagen-Kombis (Peugeot 207 SW ganz frisch, Skoda Fabia Combi auch ab Frankfurt), und weil bau- und grössenbedingt das Ladevolumen nicht die zentrale Rolle spielen kann (930L maximale Kapazität, bei hochgeklappter Hinterbank sind es gerade einmal 260 L), dürfen wir ihm hier, wohl ganz im Sinne von Mini, die Lifestyle-Etikette anhängen. Schick soll er sein, der Clubman, cool und begehrenswert.


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